DELFI-Kurse: Hilfe für Mütter und Väter bei Herausforderungen im Alltag

Einmal in der Woche treffen sie sich zum Austausch. Dann geht es um Themen wie Stress, Gefahren im Alltag oder auch einfach nur die Ernährung. Im Delfi-Kurs der Familienbildungsstätte Schleswig kommen Eltern, in der Regel Mütter, mit ihren Kleinkindern bei regelmäßigen Terminen zusammen, um über ihre Probleme zu sprechen und sich ein paar Tipps abzuholen.
Rebecca Negel (30) aus Schuby und Inken Stroth (33) aus Fahrdorf besuchen schon seit mehreren Monaten zusammen den Delfi-Kurs in Schleswig. Für sie ist allen voran der permanente Austausch mit anderen Müttern eine wertvolle Hilfe. „Zuerst habe ich gedacht, dass das nur ein Angebot für die Kinder ist. Dann habe ich aber schnell gemerkt, dass mir das als Mutter wirklich sehr viel bringt“, sagt Inken Stroth, die mit ihrem ein Jahr alten Sohn in den letzten Zügen des Kurses ist.
Weitere Kurse auch in anderen Orten im Kreis
Gleiches gilt auch für Rebecca Negel, die eine ebenfalls ein Jahr alte Tochter hat. Für sie ist noch ein anderer Aspekt ganz wichtig: „Vor allem bekommt man hier auch das Gefühl, dass man eine gute Mutter ist. Es tut gut, dass man offen über seine Herausforderungen sprechen kann. Ich bin als Mutter dadurch auf jeden Fall viel selbstbewusster geworden“, sagt die 30-Jährige.
Den Delfi-Kurs bietet die Familienbildungsstätte auch an anderen Standorten an, damit die Mütter im Zweifel nicht so weit fahren müssen. Das Angebot gibt es demnach auch in Kropp, Schuby, Silberstedt oder auch in Böklund. In Schleswig hat die Familienbildungsstätte dabei noch einige freie Kapazitäten, sagt Leiterin Sabrina Korsch. „Da sind wir noch nicht ganz ausgeschöpft. Eltern können ihre Kinder schon ab der sechsten Lebenswoche anmelden. Der Kurs geht dann solange, bis das letzte Kind in der Gruppe das erste Lebensjahr abgeschlossen hat“, so Korsch weiter.
Neben dem Austausch untereinander werden bei den Kursen einige Anregungen für den Alltag an die Eltern weitergeben. So werden den Kindern Fingerspiele gezeigt oder Lieder gesungen, die in stressigen Situationen zur Beruhigung beitragen können. Mutter Rebecca Negel hat dabei schon einige wertvolle Tipps mitgenommen. „Allein die Lieder haben in einigen Lagen schon wirklich geholfen. Man lernt wirklich viele einfache Dinge, auf die ich so zunächst gar nicht gekommen wäre.“

SN/Marcel Nass

Weltgedenktag für verstorbene Kinder am  Sonntag, 10.12.2023 um 14:30 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche Schleswig

Für viele Familien ist dieser Nachmittag das Weihnachtsfest mit Ihren verstorbenen Kindern.

Wir nennen in der Kirch die Namen der Kinder und entzünden Kerzen für sie.

Die Gedenkfeier wird von Katharina Grothkopp, Galina Hermann-Hinrichsen, Pastor Ole Kosian und Team abgehalten.

Im Anschluss findet für die Eltern, Angehörige und Freunde ein Adventskaffee in der Kulturwerkstatt, Friedrichstraße 9 – 11 statt.

Dazu wird herzich eingeladen.

Sternenzauber 2023 – glitzert in der fbs Schleswig

Am 01.12.2023 von 14:30 bis 17:00 Uhr luden wir zu einem bunten vorweihnachtlichen Treiben – unserem Sternenzauber ein. Dieses Jahr fand das Ganze das erste Mal in unseren Räumlichkeiten statt. In der Wichtelwerkstatt, der Geschichtenecke und der Weihnachtsbäckerei waren kleine und große Menschen zu Gast, die Anregungen und Ideen für die Adventszeit suchten und gleich umsetzen wollten. Durch eine großzügige Spende des Famila Marktes aus Schleswig, konnten die Kinder kleine Hexenhäuschen bauen und mit nach Hause nehmen. Ein Advents-Shooting wurde vor Ort durch Fotome angeboten. Getränke, Waffeln und Kuchen sowie Gesang rundeten den Nachmittag ab. Es war ein wirklich schöner Nachmittag mit vielen leuchtenden Augen sowohl bei unserem Team als auch bei unseren Gästen.

 

Schleswiger Nachrichten - Geschichten an ungewöhnlichen Orten

Trotz aller Medienflut und großer Auswahl an Hörbüchern ist das Vorlesen für Kinder immer noch die beste Vorbereitung auf das Lesen und einfach auch eine schöne und die Phantasie anregende Erfahrung. Um den Kindergarten-Kindern in Kappeln am bundesweiten Vorlesetag dazu noch ein ganz besonderes Erlebnis zu bieten, hat das Familienzentrum Vorlesestunden an spannenden und ungewöhnlichen Orten organisiert.So besuchen am Vorlesetag verschiedene Kitas jeweils einen besonders spannenden Ort und bekommen dort eine Geschichte vorgelesen. Mit dabei ist die Kappelner Mühle, das Seniorenheim „Margarethen Residenz“, der Bio-Hof Sandbek und die Bootswerft Königstein in Grödersby. Auch einen Besuch im Rathaus hatten sich einige Kinder gewünscht, der findet aus Termingründen aber erst eine Woche später am 24. November statt.„Der Besuch des Sägewerks musste krankheitsbedingt leider abgesagt werden, der wird aber noch nachgeholt“, sagt (kleines Foto) von der Familienbildungsstätte Kappeln. Schümann vertritt am Vorlesetag die eigentlich Organisatorin Jana Braas, Leiterin des Familienzentrums, die ebenfalls wegen Krankheit nicht dabei sein kann.Vom St.-Christophorus-Kindergarten ist eine Gruppe von sieben Kindern zur Mühle Amanda gekommen, und die Lütten entdecken neugierig jeden Winkel der Mühle mit den vielen Ausstellungsstücken. „Die Kinder saugen hier alles auf wie ein Schwamm“, freut sich Erzieherin Laura Thiel, die unter anderem erklärt, wie die Buddelschiffe in die Flasche kommen. Auch Stadtführerin Herta Itzke ist dabei und zeigt den Kindern am Modell, wie der Kappelner Heringszaun funktioniert.Nach einem kleinen Frühstück freuen sich alle darauf, dass Lena Matzen von der Tourist-Information ihnen vorlesen wird. Gebannt lauschen die vier- bis sechsjährigen Kinder der Geschichte vom „Regenbogenfisch“ und genießen auf dem Boden sitzend die spannende Erzählung in ungewöhnlicher Umgebung.Nicht weit entfernt freut sich in der „Margarethen Residenz“ eine große Gruppe von Senioren auf den Besuch des DRK-Kindergartens. „Das ist eine tolle Aktion. Für uns ist es das erste Mal, dass wir hier so etwas mit Kindern anbieten und wir freuen uns, dass so viele unserer Bewohner dabei sein wollen. Es ist so schön, wenn jung und alt zusammenkommen“, sagt Einrichtungsleiter Jörg Andresen.Auch hier ist die Stimmung fröhlich und die Zuhörer dürfen sich eine Geschichte aussuchen. Auf Wunsch eines kleinen Mädchens liest Mitarbeiterin Sarah Hagensen das Märchen von „Schneewittchen“ vor und kleine wie große Zuhörer hängen gebannt an ihren Lippen.

18.11.2023 - S.13 - Schleiregion

wellcome - Jubiläum

Am 13.09.2023 war es endlich soweit: wellcome hat sein 20 (+1) Jubiläum gefeiert und aus diesem Anlass alle Ehrenamtlichen aus Schleswig-Holstein in das Freilichtmuseum Molfsee eingeladen! Das wellcome Team Schleswig hat nicht lange gezögert und ist mit zwei vollbesetzten Autos Richtung Kiel gestartet.

Vor Ort haben wir an einer Führung durch das Jahrhunderthaus an dem Empfang in der Winkelscheune teilgenommen .Neben der wellcome-Gründerin Rose Volz-Schmidt haben auch der Altbischof Dr. h.c. Gerhard Ulrich und der Staatssekretär Johannes Albig das Engagement von und mit wellcome gewürdigt. Nach der Ehrung langjährig tätiger wellcome-Engel konnten sich alle Anwesenden an einem leckeren Buffet stärken und in der Spätsommersonne das schöne Gelände sowie die musikalische Gitarrenuntermalung des Events genießen…

Es war ein rundum gelungener Tag. Das Team ist gestärkt und richtig gut gelaunt wieder in Schleswig angekommen. Das nächste Event ist gedanklich schon in Planung, weil wir es so nett miteinander hatten und ehrenamtliches Engagement einfach erfüllend sein kann!

 

Auch das wellcome-Team aus Kappeln mit der Koordinatorin Antje Gloge hat sich auf den Weg zur wellcome-Jubiläumsfeier in das Freilichtmuseum Molfsee gemacht und hatte viel Freude und Spaß an der Veranstaltung.

 

 

 

 

 

 

 

SN

Interkulturelle Woche in der fbs - eine gelungene Aktion!

Die fbs lud am 26. September 2023 im Rahmen der Interkulturellen Woche zu einem farbenfrohen Bastel- und Geschichtennachmittag ein. Es wurde der Geschichte "Elefanten im Haus" gelauscht und viele Waffeln und Popcorn genascht.  Anschließend wurden kleine und große Elefanten gebastelt und fröhlich gesungen.  Wir danken alle Familien, für ihr Interesse an diesem wichtigen gesellschaftlichem sowie der Stadtbücherei Schleswig für die Bücherausstellung.

Interkulturelle Woche
Seit 20 Jahren feiert Schleswig bereits die „Interkulturellen Wochen“. Das stellten die Veranstalter beim Treffen mit den diesjährigen Akteuren mit Freude fest. Seit 20 Jahren werde Schleswig im Herbst so zum Ort des Austauschs und der Verständigung. Und auch in diesem Jahr bietet ein Bündnis zahlreicher Vereine und Verbände ein Programm zum Thema Zusammenhalt und Demokratie. Das Motto lautet: „Neue Räume“.
„Neue Räume steht für Räume, in denen wir gemeinsam leben und für Austausch und Miteinander“, sagt Bürgermeister Stephan Dose in seiner Funktion als Schirmherr der Veranstaltung. „Hier in Schleswig leben viele verschiedene Menschen zusammen, und das ist großartig. Darum wollen wir auch dieses Jahr den Dialog zwischen den Kulturen fördern.“
Maren Korban, Geschäftsführerin der Awo in Schleswig, ist wieder treibende Kraft bei der Planung der „Interkulturellen Wochen“ gewesen. Sie und Dose laden von Ende September bis Anfang Oktober gemeinsam mit folgenden Institutionen ein: Gleichstellungsbeauftragte von Stadt und Kreis, Kurdisch-Deutscher Verein, Landesmuseen, Kirchenkreis, Jugendzentrum, Verein Zikzak, Bund der Vertriebenen, Kibis Schleswig-Flensburg und Ostdeutsches Heimatmuseum.
Das Programm
Los geht es am 22. September von 14 bis 17 Uhr mit der „Kulturmeile“ auf dem Schulhof der Bugenhagenschule in Schleswig, organisiert vom Jugendzentrum.
Zur Eröffnungsfeier des neu gegründeten Kurdisch-Deutschen Vereins Schleswig sind Interessierte am Freitag, 22. September, ab 17 Uhr in den Lollfuß 89 eingeladen. „Die kurdische Diaspora ist eine der größten Diasporen in Schleswig“, sagt Amed Doski vom Verein. Zu diesem Tag der offenen Tür seien darum alle Menschen willkommen, die mit ihren Mitbürgern in Austausch treten wollen.
Zum „Café International“ am Sonnabend, 23. September, von 14 bis 17 Uhr sind nicht nur Menschen mit Migrationsgeschichte eingeladen. Im Gemeindehaus St. Jürgen (Am Brautsee) können Geflüchtete und Einheimische ins Gespräch kommen.
Im Schloss Gottorf wird sich ausgetauscht. Beim interkulturellen Austausch unter dem Motto „Komm, ich zeig dir was!“ lädt das Museum am Sonntag, 24. September, von 12 bis 16 Uhr auf die Schlossinsel ein. Wie essen wir? Wie arbeiten und feiern wir? Wie gehen wir mit unserer Umwelt um? Zu all diesen Fragen informieren Menschen aus Ländern wie Syrien, Irak, Nigeria oder Sudan an zahlreichen Ständen. Wer sich anmeldet, bekommt sogar kostenfreien Eintritt. Anmeldungen bei Lubna Kalleh unter Tel. 04621 / 81 31 60 oder 0152 / 12 16 78 75 oder per Mail: lubna.kalleh@landesmuseen.de.
Basteln für die ganze Familie und dabei Popcorn und Waffeln essen: „Kurvig, eckig, rund – Hauptsache, bunt“ heißt es am Dienstag, 26. September, von 15 bis 17 Uhr in der Familienbildungsstätte in der Königstraße 2. Beim Bilderbuchkino können sich die Kleinen Inspiration holen, dann wird gebastelt.
Beim Kino-Morgen im Capitol-Filmpalast wird am Mittwoch, 27. September, ab 10 Uhr die Komödie „Freibad“ gezeigt – und das nur für Frauen. Die Gleichstellungsbeauftragten von Stadt und Kreis laden gemeinsam mit dem Bündnis Frau zu diesem geschützten Raum ein und hoffen auf Austausch, Spaß und Vernetzung.
SN vom 14.09.2023,
Mahé Crüsemann
 

WOW! 20 Jahre, die Zeit ist wie im Flug vergangen.

Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem Firmenjubiläum.

Vor 20 Jahre hast du hier angefangen und bist nicht mehr wegzudenken. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen bist du morgens die „Erste“ im Büro und die „Letzte“ die geht.

Du hast alles im Blick. Fünf Tage die Woche bist du eine verlässliche Ansprechpartnerin für deine Kolleg*innen und die Teilnehmer*innen der fbs. Als Leitungsassistenz bist du eine echte Stütze – nein viel mehr noch als das:

Du hast das Herz und das Gedächtnis unserer Einrichtung. Danke für 20 Jahre Einsatz und Herzblut.

Sabrina, Leitung fbs Schleswig und Nane, Leitung fbs Kappeln und alle Teamkolleginnen

„Das Mitwirken der Väter ist ausbaufähig“
Familienbildungsstätten Schleswig und Kappeln sind Vorreiter als Anlaufstellen für Familien in allen Lebenslagen /Die scheidende Leiterin Antje Schümann erzählt, was gut läuft – und was nicht

Antje Schümann, die Hauswirtschaftsleiterin, Diplom-Betriebswirtin und systemischer Coach ist, wurde 1996 Leiterin der Familienbildungsstätte Schleswig. Auf ihre Initiative gründete der damalige Kirchenkreis Angeln 2005 die Familienbildungsstätte Kappeln. Träger beider Einrichtungen ist heute der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Schleswig-Flensburg. Inzwischen sind auch vier Familienzentren im Kreisgebiet in ihrer Verantwortung. Vor der Verabschiedung in den Ruhestand berichtet die 64-Jährige über die Hilfe für Familien.

Frau Schümann, wie sind die Angebote der Familienbildungsstätten und der Familienzentren im Landkreis, was sind deren Schwerpunkte?
Allein 2022 haben die beiden Familienbildungsstätten an 18 Orten mit 26 Kursleiterinnen mehr als 200 Delfi-Kurse durchgeführt. Das ist ein Angebot evangelischer Familienbildung für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr. Wir gehen mit den Kursen in die Fläche. Damit ersparen wir Eltern Fahrwege und stärken den Sozialraum durch Netzwerkarbeit.

Wie steht es um die gesellschaftliche Anerkennung der Familien und deren speziellen Bildungsmöglichkeiten?
DassFamilien die wichtige tragende Säule in unserer Gesellschaft sind, wird langsam aber beständig auch im politischen Handeln erkennbar. So ist der Ausbau der Familienzentren im Kreis Schleswig-Flensburg eine gute Entwicklung. Diese haben übrigens in Schleswig-Holstein Vorbildcharakter. Die 14 Familienzentren im Kreis stehen Familien in allen Lebenslagen als Anlaufstelle bereit. Schwerpunkt aller Familienzentren sind die sogenannten Frühen Hilfen. Das sind Angebote für Eltern ab der Schwangerschaft und Familien mit Kindern bis zu drei Jahren. Daneben hat jeder Sozialraum seine Besonderheiten, die in den Angeboten berücksichtigt werden.

In welcher Weise engagieren sich die regionalen Familienbildungsstätten und die Familienzentren bei der anhaltenden Flüchtlingsbewegung?
Vorweg gesagt – die Trennung der Geflüchteten nach Herkunftsländern empfinde ich als problematisch. Das erinnert mich an eine Richtlinie des Landes, die mit viel Geld hinterlegt war und nur für Angebote für Geflüchtete aus der Ukraine genutzt werden durfte. Das führte in unseren Häusern zu großem Unmut.
Wir stehen an der Seite der Familien. Da spielt weder die Glaubenszugehörigkeit noch das Herkunftsland eine Rolle. Weinende Kinder oder Kinder mit Schlafstörungen sind überall gleich. Herausfordernd ist für unsere Kursleitungen die Sprache. Oft werden die Frauen von Flüchtlingslotsen begleitet oder wir arbeiten mit Dolmetschern.
Auch haben wir Kita-Lotsen ausgebildet, die zwischen den Kulturen vermitteln, um den Kindern und Familien das Ankommen in den Kindertagesstätten zu erleichtern. Ich stelle aber leider fest, dass die Arbeit der Familienzentren chronisch unterfinanziert ist. Für die Familienbildungsstätten des Kirchenkreises kann ich sagen: „Mehr geht immer.“ Unsere Arbeit im Kreis ist nur durch die hohe Zuweisung von Kirchensteuermitteln möglich.

Sie blicken auf fast 30 Jahre Arbeit in der Familienbildung zurück – was hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten in den Familien und an ihren Strukturen verändert?
Als ich vor fast 30 Jahren mit der Arbeit in Schleswig begann, brauchten wir eine Tagesmutter, da unsere jüngste Tochter mit drei Jahren noch keinen Kitaplatz hatte. Auch wurde ich von Männern gefragt, ob ich nicht mit drei Kindern genug Arbeit zu Hause hätte. Inzwischen hat es riesige Fortschritte gegeben in der Teilhabe der Frauen am Arbeitsmarkt und beim gesetzlichen Anspruch auf Kinderbetreuung.
Für ausbaufähig halte ich jedoch die Mitwirkung der Väter an der Care-Arbeit. Auch die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sind gefordert, eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeiten anzubieten. Das Thema Stress begegnet uns immer wieder im Kontakt mit den Familien. Familienleben und Arbeitswelt in ein ausgeglichenes Verhältnis zu bekommen, ist schwieriger geworden. Hier sind die Familienbildungsstätten und die Familienzentren mit ihrer Fachkompetenz gefragt.

Wohin geht die Entwicklung angesichts des von Ihnen bereits angesprochenen knapper werdenden Geldes?
Familien haben sich immer weiterentwickelt. Im positiven Sinne können wir sie als dynamisch bezeichnen. Daher mache ich mir nicht so große Sorgen. Wir definieren Familie als einen Ort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen. Das kann in der Nachbarschaft, im Freundeskreis und unter den Generationen sein. Hier entstehen neue Modelle des familiären Miteinanders. So gibt es im Juni im Familienzentrum im Amt Hürup eine Fortbildung zur Generationenlotsin. Wir sind gespannt, was sich daraus entwickeln wird.
(SHZ, Friedhelm Caspari)

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